LAUFen lernen.
Mein Weg. Meine Werte. Was mich geprägt hat – und wofür ich stehe.
Bullacher Wurzeln / Viel Familie & Natur
Mein Name ist Nina Lisa Bezold. Ich bin am 9. Mai 1989 in Lauf an der Pegnitz geboren – und hier tief verwurzelt. Aufgewachsen bin ich in Bullach, gemeinsam mit meinem älteren Bruder, meinen Eltern, Großeltern, meiner Tante und meinem Onkel. Eine große Familie, viel Nähe, viel Natur.
Aufstehen lernen
Und als Bullacher Kind ist man Mitglied im traditionsreichen RKV. Dort lernte ich Kunst- und Einradfahren, vor allem aber: aufstehen, wenn man hinfällt. Denn das passiert nicht zu knapp.
Verantwortung übernehmen
Meine Kindheit war geprägt vom Spielen im Wald – und von einem echten Mädchentraum: einem eigenen Pferd. Meine Haflingerstute Sendi trat früh in mein Leben. Mit fünf Jahren saß ich zum ersten Mal im Sattel – und war von diesem Moment an „infiziert“.
Über 20 Jahre gehörte ein eigenes Pferd zu unserem Alltag, mit einem kleinen Stall direkt hinter dem Haus meiner Eltern. Sendi begleitete mich von meinem 14. bis zu meinem 32. Lebensjahr. Auch während meines Studiums und meiner Auslandsaufenthalte kümmerten sich meine Eltern liebevoll um sie. Dafür bin ich ihnen bis heute zutiefst dankbar.
Mehr zu meinem Werdegang finden Sie im detaillierten Lebenslauf (Pressebereich).
Prägung fürs Leben
Das Leben mit einem Tier hat mich für immer geprägt. Es hat mir gezeigt, was Verantwortung wirklich bedeutet: dass sie nicht endet, wenn es schwierig wird – nicht bei Krankheit, nicht bei Abschied. Verantwortung trägt man bis zum Schluss.
Schule & Freunde
Meine Schulzeit begann in der Grundschule Kirchröttenbach, ab der fünften Klasse ging es dann auf das damals nagelneue Gymnasium in Eckental. Wir waren die erste fünfte Klasse – die Ersten, die an die Tafel schrieben, die neuen Stühle testeten, den Schulgarten anlegten.
Die „coolsten“ waren für mich die in der Big Band. Also wechselte ich vom Klavierunterricht zum Altsaxofon. Hochbegabt war ich nicht – und eine disziplinierte Übende auch nicht. Aber als zweite Stimme im Altsaxofon schwimmt man gut mit. In der Big Band unter der Leitung von Rudi Endres habe ich wohl die glücklichsten Stunden meiner Schulzeit verbracht. Dort habe ich meine erste große Liebe kennengelernt – er spielte das erste Altsaxofon – und Freundschaften geschlossen, die bis heute tragen.
Arbeit & Service
Wer ein Pferd hat, weiß: Man muss immer „flüssig“ sein. Also arbeitete ich schon früh. Während der Schulzeit jobbte ich samstags im Kino Eckental, half meiner Patentante bei den Vorstellungen, füllte Popcorn ab, sortierte Gummibärchen, fegte Kinosäle oder schrieb Geburtstags-Dias. Ich lernte, mit Menschen umzugehen – und ich liebte es.
Später führte mich dieser Weg nach Lauf, ins La Casita, wo ich während meines Studiums arbeitete. Ein Traumjob: umgeben von schönen Dingen, neuen Produkten, Schmuck, Geschenkideen – und vor allem von Menschen. Dort habe ich etwas sehr Wichtiges gelernt: zuzuhören. Denn wer jemandem helfen will, das richtige Geschenk zu finden, muss verstehen, was dieser Mensch sucht – und die richtigen Fragen stellen.
Studienzeit & Engagement
Nach dem Abitur war mein Plan zunächst klar: Jura in Bayreuth. Doch schon nach einem Schnupperwochenende wurde mir bewusst, dass dieser Weg nicht meiner war. Stattdessen entdeckte ich den Bachelorstudiengang Europäische Geschichte. Ich liebte das Lesen, stöbern in alten Büchern und spielte mit dem Gedanken in einem Museum oder Archiv zu arbeiten. Ich holte mein kleines Latinum nach, entdeckte meine Begeisterung für die Antike und engagierte mich als Fachschaftssprecherin der Geisteswissenschaften. Mir ging es immer um das Miteinander – um Brücken zwischen Studierenden und Professoren.
Eine Campus-Uni war voll mein Ding. Man wächst über Fächergrenzen zusammen. Sogar zu den Vereinten Nationen zu Model United Nations durfte ich reisen.
Werte (Oma Hilde)
Eine der wichtigsten Personen meines Lebens war meine Oma Hilde. Jeden Mittag kochte sie für uns Kinder. Kochen und Backen waren ihre Sprache der Liebe. Jeden Tag fragte sie mich: „Herzala, was kann ich für dich tun?“
Sie hat mir beigebracht, auf andere zu achten, niemanden zurückzulassen und nicht nur an das eigene Wohl zu denken. Ihre Fürsorge, ihre Wärme, ihre Selbstverständlichkeit, für andere da zu sein – all das prägt mich bis heute. Vielleicht ist genau dort meine tiefe Überzeugung entstanden, dass Politik vor allem eines sein muss: Dienst an den Menschen.
Die weite Welt & Politik
Um meinen Weg zu finden, absolvierte ich zahlreiche Praktika: beim Goethe-Institut in Los Angeles, bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, im Deutschen Bundestag und im Europäischen Parlament. Dort entdeckte ich meine Leidenschaft für Politik. Kein Tag gleicht dem anderen, neue Themen, neue Herausforderungen, neue Lösungen. Politik bedeutet: zuhören, vernetzen, Verantwortung übernehmen.
Master in Berlin
Ich entschied mich für den Masterstudiengang European Studies an der Freien Universität Berlin. Nach den Jahren in Berlin war mir jedoch klar: Ich will zurück in die Heimat.
Politische Lehrjahre
Mein erster Job führte mich nach München – als Büroleiterin einer jungen CSU-Abgeordneten. Zurück nach Bayern, zurück zu meinen Wurzeln.
Der Liebe wegen kam ich später wieder ins Nürnberger Land, arbeitete in einer Kommunikationsagentur und anschließend sieben Jahre im Büro der damaligen Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler. Sie wurde mein politisches Vorbild. Von ihr lernte ich, Politik als echte Dienstleistung zu begreifen.
Privat & Neuanfang
2018 war ein Jahr des Umbruchs: Ich musste mich von meinem Pferd Sendi verabschieden, meine geliebte Oma Hilde starb – und gleichzeitig trat ein neuer Mensch in mein Leben: mein Mann Volker. Uns verbindet die Liebe zu den Bergen, besonders zum Skifahren. Auch das ist Heimat für mich: gemeinsam unterwegs sein.
Meine politische DNA
Oft werde ich gefragt, warum ich – gerade als junge Frau – in der CSU bin. Und nein: Ich bin kein klassisches „Gewächs“ der Jungen Union. Ich bin auch nicht früh politisch sozialisiert worden.
Ich bin 2016 in die CSU eingetreten.
Der Grund war kein Programm und kein Amt. Es waren Menschen. Menschen, die sich politisch im Ehrenamt für die CSU engagiert haben. Mir sind über die CSU immer wieder Menschen begegnet, die mich beeindruckt haben, weil sie mehr getan haben als das Nötigste. Weil sie Verantwortung übernommen haben, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Weil sie angepackt haben, wenn andere Hilfe brauchten. Weil sie gesellig, kommunal verwurzelt und bodenständig waren. Und vor allem: nah an den Menschen.
Genau dieses Miteinander, dieses Sich-Kümmern, dieses „Wir regeln das gemeinsam“ – das ist für mich bis heute der Kern meiner politischen Überzeugung.
Politik beginnt für mich nicht in Gremien, sondern im Alltag der Menschen. Beim Zuhören. Beim Dasein. Beim Mit-Anpacken.
Frauen power & Netzwerk
Lange hatte ich keinen Drang, selbst politisch in der ersten Reihe zu stehen. Doch als ich nach Lauf zurückkehrte, stellte ich mir eine einfache Frage: Warum sitzt eigentlich keine Frau meiner Partei im Stadtrat?
Meine Haltung war klar: Nicht meckern – machen. 2019 belebte ich die Frauen Union Lauf neu, wurde Vorsitzende und kandidierte 2020 erstmals für den Stadtrat. Ich wurde auf Anhieb gewählt – und durfte mit 32 Jahren das Amt der Zweiten Bürgermeisterin übernehmen.
Das Amt heute
Was ich an der Kommunalpolitik liebe, ist ihre unmittelbare Wirkung. Es geht um das tägliche Leben der Menschen: um den Kita-Platz, die Straßenlaterne, den Gehweg, das Dachgeschoss. Es geht darum, Probleme ernst zu nehmen und Lösungen zu finden.
Ein ganz besonderes Privileg ist für mich meine Tätigkeit als ehrenamtliche Standesbeamtin. Über 70 Paare durfte ich in den vergangenen Jahren an ihrem Hochzeitstag begleiten. Momente voller Liebe, Hoffnung und Vertrauen – sie erinnern mich immer wieder daran, worum es im Leben und in der Politik wirklich geht.
Der Blick nach vorn
2026 haben wir die Chance, Geschichte zu schreiben: Lauf kann erstmals eine Erste Bürgermeisterin bekommen.
Meine Kandidatur ist eine echte Herzensangelegenheit. Ich trete mit Demut an – aber auch mit großer Freude und dem festen Willen, Verantwortung zu übernehmen. Nicht, um alles besser zu wissen. Sondern um jeden Tag mein Bestes zu geben.
Für Lauf. Für die Menschen.
Lebenslauf
Politik & Ehrenamt
Nürnberger Land
Nürnberger Land
Lauf a.d. Pegnitz
Landesliste
Stadt Lauf an der Pegnitz
- Ehrenamtliche Standesbeamtin
- Mitglied des Stadtrats
Lauf a.d. Pegnitz
Kunst- und Einradfahren
Beruflicher Werdegang
Stadt Nürnberg (Politische Bildung)
Marlene Mortler MdEP
Marlene Mortler MdB
Kaltwasser Kommunikation
Julia Obermeier MdB
Ausbildung
FU, HU & TU Berlin
Universität Bayreuth
Gymnasium Eckental